Über Custom Shop

Ausgewählte 
Custom Shop Gitarren –
für Spieler und 
Sammler

Von der Blütezeit der 50er- und 60er-Jahre bis hin zu den meisterhaftesten Nachbauten von heute beziehen wir ausschließlich Instrumente, die Handwerkskunst, Klang und Geschichte verkörpern. Jede Gitarre in unserer Sammlung – ob ein Meisterwerk von Gibson Murphy Lab oder ein Original von Fender Masterbuilt – wird aufgrund ihrer Authentizität, Spielbarkeit und Seele ausgewählt.

Die Bedeutung von 

Custom Shop

„Custom Shop“ ist heute eine mittlerweile inflationär verwendete Bezeichnung für die „besseren“ Gitarren eines Herstellers. Ursprünglich meinte der Begriff jedoch schlicht auf Kundenwunsch konfektionierte Gitarren einer Marke.

Wie du als GuitarPoint-Kunde sicherlich weißt, konzentrieren wir uns auf die „Postergitarren“ – auf jene Marken und Modelle, die uns als Kinder zum Gitarrespielen und Gitarrenlieben gebracht haben. Und das sind, sind wir mal ehrlich, wenn es um die E-Gitarre geht, vor allem Gibson und Fender: Les Paul oder Strat, ES-335 oder Telecaster, SG oder Jaguar.

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Die Entstehung des
Custom Shops

Fender und Gibson haben Ende der 80er- beziehungsweise Anfang der 90er-Jahre damit begonnen, innerhalb ihrer Werke eigene Abteilungen zu etablieren, die mit aufwendigeren Methoden, mehr Liebe zum Detail und insgesamt höherem Zeit- und Kostenaufwand Instrumente bauen, welche die goldenen Jahre der 50er- und 60er-Jahre wieder aufleben lassen und nachempfinden sollen. Diese Abteilungen wurden mit der steigenden Nachfrage – auch durch die zunehmende Popularität von Vintage-Instrumenten und deren erschwinglicheren Nachbauten – immer größer und füllen im Fall von Gibson schon lange ein eigenständiges Werk mit hohem Instrumenten-Output.

Bei Gibson noch stärker als bei Fender konzentrieren sich die „Custom Shops“ auf detailgetreue Nachbauten der alten Originale. Die verwendeten Hölzer und Bauteile werden speziell ausgewählt und eingekauft und kommen nur bei den hochwertigeren Custom-Shop-Instrumenten zum Einsatz. Bei Gibson ist das Custom-Shop-Werk völlig autark in einem separaten Gebäude mit eigener Logistik untergebracht.

Hochwertige Repliken
und hochwertige Materialien

Eine besondere Spezialität beider Marken ist das künstliche Altern der Instrumente. Lackrisse, Abplatzer, Rost und alle natürlichen Spuren jahrzehntelangen Spielens werden repliziert, um dem Spieler das Gefühl einer eingespielten, alten Vintage-Gitarre zu geben. Fender war hier mit seiner „Relic“-Serie, die um 1993 auf den Markt kam, Vorreiter. Angeblich fragte ein gewisser Keith Richards nach einer Bühnengitarre, die so aussehen sollte wie sein altes Vintage-Schätzchen – das ist allerdings wohl eher ein typisches Gitarristengerücht, auch wenn es gut klingt. Die ersten Serien, die Fender gemeinsam mit Vince Cunetto gebaut hat, haben mittlerweile Kultstatus und sind sehr begehrt.

Gibsons
Aging-Kunst

Gibson, wie so oft später dran als Fender, etablierte das Aging erst 2001, obwohl das Unternehmen bereits seit den frühen 50er-Jahren besteht. Allerdings geschah dies auf einem höheren Niveau und ausschließlich in Handarbeit durch den Großmeister Tom Murphy, der zu dieser Zeit nicht einmal bei Gibson arbeitete. Tom Murphy war gemeinsam mit Edwin Wilson seit der Gründung des Gibson Custom Shop im Jahr 1993 verantwortlich, bevor er das Unternehmen Ende 1994 verließ.

Die Suche nach dem
Heiligen Gral

Während Fender zwar regelmäßig mit eigenen Time-Machine-Serien die Originale möglichst detailgetreu nachbaute, aber auch immer wieder besonders kunstvoll gestaltete Varianten seiner Klassiker hervorbrachte, hat Gibson seit 1993 fortlaufend Veränderungen und Verbesserungen an seiner Historic Collection vorgenommen, um dem „Holy Grail“, der 1959 Les Paul und ihren Schwestermodellen, gerecht zu werden. Immer wieder wurden kleine Details verändert – mit der aktuellen Murphy-Lab-Serie ist Gibson definitiv am Zenit angekommen. Viel mehr geht nicht.

Unsere enge Beziehung
zu Gibson

Wir haben eine besonders enge Beziehung zum Gibson Custom Shop. Seit vielen Jahren sind wir eng mit Gibson verbunden und haben zahlreiche Freunde in Nashville, Tennessee. Innerhalb des Custom Shop bietet Gibson drei Varianten seiner Modelle an: das VOS-Finish (Vintage Original Spec), eine leicht matte, nicht vollständig auspolierte Lackierung, die der Gitarre eine künstliche Patina verleiht; die Gloss-Ausführung, die – wie der Name schon sagt – hochglanzpoliert ist; sowie die Murphy-Lab-Serie, bei der die Instrumente mit einem anderen, deutlich dünneren und härteren Lack versehen und im „Murphy Lab“, einer separaten und abgeschirmten Sektion der Fabrik, von einem Team unter der Leitung von Tom Murphy künstlich gealtert werden.

Die drei Varianten unterscheiden sich nicht nur optisch und haptisch, sondern auch klanglich. Speziell die Heavy- und Ultra-Heavy-Aged-Murphy-Lab-Gitarren haben eine ausgesprochen schnelle Ansprache und ein anderes tonales Frequenzspektrum als die VOS- oder Gloss-Versionen.

Unbegrenzte Anpassungsmöglichkeiten
mit Fender

Fender bietet Order Sheets mit unzähligen Optionen. Hier kann sich der Kunde sein persönliches Trauminstrument auf den Leib schneidern lassen: Es gibt unzählige Halsprofile, Farben, Tonabnehmer und Aging-Stufen – den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

Team Built vs.
Masterbuilt

Die Gitarren sind grundsätzlich in zwei Sparten unterteilt: Team Built, also Instrumente, die verschiedene Produktionsstationen durchlaufen und vom Custom-Shop-Team gebaut werden, und Masterbuilt, also Instrumente, die vom Stück Holz bis zur Endkontrolle von einem einzigen Gitarrenbauer, dem sogenannten Masterbuilder, gefertigt werden. Einige von ihnen sind im Laufe der Zeit zu wahren „Stars“ der Gitarrenszene aufgestiegen; besonders hervorzuheben sind John English, John Cruz und Dale Wilson. Viele der Masterbuilder sind zudem zum „Gitarrenbauer des Vertrauens“ mancher Weltstars geworden und die einzigen, die Instrumente für Eric Clapton oder John Mayer bauen dürfen. Die Wartezeit für eine Dale-Wilson-Masterbuilt-Gitarre kann durchaus zehn Jahre betragen.

Die GuitarPoint
Selection

GuitarPoint ist weltberühmt für sein Sortiment an hochwertigen, seltenen und besonderen Vintage-Gitarren. In diesem Zusammenhang bieten wir auch ein exklusives Sortiment an Gibson-Custom-Shop-Instrumenten an. Wir waren bereits über ein Dutzend Mal vor Ort in Nashville und kreieren gemeinsam mit Gibson immer wieder spezielle Kleinserien, aus denen teilweise Instrumente hervorgehen, die es so noch nie gegeben hat. Wir sind stolz, behaupten zu dürfen, die beste und speziellste Auswahl an Gibson-Custom-Shop-Gitarren in Europa zu haben. Only GuitarPoint is good enough!

Fender Custom Shop &
Nacho Guitars

Wir sind natürlich auch offizieller Fender-Custom-Shop-Dealer und führen ein einzigartiges Sortiment an Fender-Gitarren – neu und Second Hand. Unsere Philosophie ist es, insbesondere Masterbuilt-Gitarren so originalgetreu wie möglich zu kreieren. Wir lassen unsere Lieblingsgitarren möglichst originalgetreu nachbauen und wollen den Vibe und Look dieser Instrumente einfangen, um sie einer breiteren Käuferschicht zugänglich zu machen. Wir arbeiten eng mit den Fender-Masterbuildern zusammen und stimmen jedes Detail ab, um sicherzustellen, dass die Gitarren unseren hohen Ansprüchen gerecht werden und sich wirklich so anfühlen wie das Original.

Eine interessante Alternative zu „neuen“ Fender-artigen Instrumenten sind Nacho Guitars. Nacho Baños ist eine Legende der Vintage-Fender-Szene. Seine Bücher „The Blackguard Book“ und „The Pinecaster“ sind etablierte Standardwerke, und sein Fachwissen ist unerreicht. Wir sind stolz darauf, Nacho einen Freund nennen zu dürfen und seine Gitarren exklusiv zu vertreiben. Die Liebe zum Detail, das kunstvolle Aging und der extrem gute Sound seiner Gitarren suchen ihresgleichen. Es braucht einfach jemanden mit fundierter Kenntnis der alten Originale, um Gitarren auf diesem Niveau nachzubauen. Die „Nachocaster“ kommen aus Valencia in Spanien.

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